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Aus dem Archiv: Balalaika und Hang Samples zum freien Download

Das vernetzte Hörspiel

Ein langer Essay über die Zukunft des Hörspiels im Internet

Pasted Web Player

Mein letztes Radio-Feature hat seinen eigenen interaktiven Ort im Netz


Essays

Das vernetzte Hörspiel

Hörspiele, Features, Radiokunst, Reportagen und Lesungen sind akustisches Storytelling. Das akustische Erzählen ist die Kunst des Radios. Das Radio schafft mit der Produktion akustischer Erzählungen kulturelle Güter von bleibendem Wert, deren Währung die Aufmerksamkeit ist. Lineare Sendeschemata werden unter den Bedingungen des Medienwandels zum Feind des Zuhörens. Zeitsouveränes Zuhören kann nur online stattfinden. Das Internet ist kein programmbegleitendes Medium. Es wird zum Medium und der technischen Infrastruktur, über die Radio empfangen wird. Die Medienkonvergenz rechtfertigt daher den Rundfunkbegriff nicht mehr. Um dem sich verändernden Rezeptionsverhalten zu folgen, müssen akustische Erzählungen über das Internet verfügbar gemacht werden: on-demand, und für immer. Dafür ist ein zentrales Internet-Portal für akustische Erzählungen erforderlich. Radio wird zur Plattform, auf der Kontexte hergestellt werden und die Hörer ihr Programm selbst zusammenstellen können. Die Programmurheber müssen für ihre Inhalte angemessen vergütet werden. Das vernetzte Hörspiel ist eine Art des akustischen Erzählens, die erst noch erfunden werden muss, aber eine zeitgemäße Antwort auf den Medienwandel darstellen könnte. » mehr



Von Bäumen und Geräuschen

Veröffentlicht in der "Neuen Zeitschrift für Musik" Juli/August 2010

 

Wenn ein Baum im Wald fällt und niemand ist da, um es zu hören, macht der Baum dann ein Geräusch? Diese Frage in der Art eines Koans wird gerne in Schriften über Klang und Wahrnehmung zitiert und häufig entgegen unserer Intuition mit Nein beantwortet. » mehr



Listening Is Making Sense

Essay für die field notes #2 von Gruenrekorder

Sprache, Musik und Geräusch verbindet die Tatsache, dass sie zu allererst durch Klang repräsentiert werden. Trotzdem haben wir uns daran gewöhnt, sie als voneinander getrennte Disziplinen zu betrachten. Wenn Sprache, Musik und Geräusch ineinander fallen, könnte sich eine Art des Zuhörens einstellen, die sinnliche und sinnbildende Wahrnehmung integriert. » mehr



Mein Leben mit Musik

Mein Leben Mit Musik (28), aus: Die Zeit Online, 16. 7. 2006

 

Ich erinnere mich an einen langen Winter in meiner Kindheit. Als es endlich wärmer wurde, spielten wir Kinder am nahe gelegenen See, der noch zugefroren war und unter der sinkenden Sonne zu glühen schien. Krachende Geräusche tönten aus dem See, peitschende Risse schüchterten uns ebenso ein wie das dünne, brüchige Eis. » mehr



Selbstorganisation in nicht-linearen Systemen

Über das Triptychon der Hörbilder dripping, windscapes und sono taxis

 

Das Triptychon der Hörbilder dripping, windscapes und sono taxis stellt die Klangphänomene von Wassertropfen, Windgeräuschen sowie Heuschrecken- und Froschgesängen in den Mittelpunkt. Die allen drei Werken zugrunde liegende Perspektive ist ein seit etwa 30 Jahren die Naturwissenschaften durchdringendes neues Denken, vor dessen Hintergrund die als klischeebeladen und verbraucht geltenden Naturklänge in einem neuen Licht erscheinen. Im Folgenden soll dieses neue Denken skizziert werden. » mehr



Stille in den Worten von...

Stille ist eine Grenzerfahrung, eine konzeptuelle Idee, ein akustischer Fluchtpunkt. Etwas über Stille zu sagen bedeutet, sie zu verlieren. Still zu sein ist unmöglich, da wir hierzu aufhören müssten zu existieren. Viele Worte wurden über Stille verloren, um dieses Paradox zu greifen. » mehr




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