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räuber.schuldengenital, von Ewald Palmetshofer 23.03.2014

WDR3 und 1LIVE senden die Radioadaption eines Theaterstücks des gefeierten Autors Ewald Palmetshofer. Es ist die blutige Generationenabrechnung zweier Brüder, die das Erbe von ihren in Selbstgefälligkeit erstarrten Eltern einfordern.

 

Making of "räuber.schuldengenital" WDR Hörspiel from Fahri Sarimese on Vimeo. » mehr



Onno Viets und der Irre vom Kiez, von Frank Schulz 23.01.2014

Die Romane von Frank Schulz sind Kult. Onno Viets ist der Anti-Held seines neuesten Romans, in dem er sich gleich mit einigen Größen der Hamburger Unterwelt anlegen muss. Die Hörspielbearbeitung wurde von Wolfgang Seesko inszeniert und mit einigen Hamburger Schauspielgrößen besetzt. Am 26. Jan. 2014 um 21:05 Uhr sendet NDR Info das Hörspiel, zwei Wochen später wird es am 4. Feb. 2014 im Hamburger Planetarium eine weitere Aufführung geben.

In seiner Programmankündigung schreibt der NDR: "Detektiv-Anfänger Onno Viets, Hartz IV-Empfänger mit diversen gescheiterten beruflichen Versuchen in der Vergangenheit, akuten Finanzsorgen, einer wunderbaren Ehefrau an seiner Seite und viel Glück im Tischtennis, erhält seinen ersten Auftrag von einem schmierigen Promi aus der Privatsender-Unterhaltungsbranche. Der Job bringt den friedfertig Ahnungslosen in lebensgefährliche Nähe zu einem brutalen Unterwelt-Psychopathen, besagtem "Irren vom Kiez. Allen widrigen Umständen zum Trotz gelingt es dem "Lamm" Onno jedoch immer wieder, die "Bestie" in Schach zu halten. Zwischen Onno und dem Irren entsteht sogar eine ganz unwahrscheinliche, wundersame und zarte Beziehung ...
Für sein Werk erhielt Frank Schulz diverse Preise. 1991 erschien der erste Band seiner "Hagener Trilogie": "Kolks blonde Bräute", gefolgt von "Morbus fonticuli" (2002) und "Das Ouzo-Orakel" (2006). Schulz kann eine begeisterte Fangemeinde sein eigen nennen."

 

Update: Das Hörspiel wurde im Januar 2014 zum "Hörspiel des Monats" ausgezeichnet. » mehr



Pasted-Webplayer online! 10.10.2013

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Jetzt endlich online: der Webplayer für das Radio-Feature </pasted>. Hier der Link:

 

www.pasted-radio.de

 

Der Webplayer ist eine Mischung aus Blog und Audioplayer. Auf der Startseite kann man den Playbutton betätigen und das Feature an einem Stück hören. Dabei blättern kontinuierlich Texte weiter, die mit einzelnen Passagen des Features verknüpft sind und zusätzliche Informationen liefern. Man kann aber auch durch den Webplayer klicken und sich die textlichen Inhalte erschließen, die von Interesse sind. Alle Unterseiten des Webplayers lassen sich verlinken und in sozialen Netzwerken teilen. </pasted> hat Profilseiten auf Facebook oder Twitter. Dort werden Updates gepostet und auf weitere nicht verwendete Interview-Ausschnitte aufmerksam gemacht, die in den kommenden Wochen online gestellt werden sollen. Die nächste Sendung ist in der Nacht vom 22. auf den 23. Oktober um 0:05 Uhr auf Deutschlandradio Kultur. Außerdem erschien auf dem Online-Portal Carta mein Text zum "vernetzten Hörspiel", in dem es um einige der medienpolitischen ästhetischen Überlegungen geht, die dem Feature </pasted> zu Grunde liegen.



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Die Akte Zarah Leander 27.09.2013

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Zarah Leander war einer der größten Filmstars des 3. Reiches. Von den Nazis verehrt, stieg sie zum höchstbezahlten weiblichen Filmstar des Nationalsozialismus auf. Bis heute ist sie untrennbar mit unserer kollektiven Erinnerung verbunden, wurde als „Nazisirene“ verschmäht, aber auch bedingungslos geliebt. Gleichzeitig existieren Akten in Schweden, die behaupten, sie wäre eine russische Spionin. Extrem widersprüchliche Gerüchte, die den Mythos Zarah Leander bis heute bestimmen. Sie selbst bezeichnete sich als völlig unpolitisch. „Die Akte Zarah Leander“ taucht ein in das Leben der schwedischen Filmdiva und fragt, welche Frau hinter dem geheimnisvollen Blick, den frivolen Liedern und pompösen Gesten steckt? Wer war „die Leander“ wirklich? In der Reihe "Die Kulturakte" zeigt Arte den Film am 23. Oktober 2013 um 22:20 Uhr.

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Pasted-Webseite bald online 19.07.2013

Mit ganz viel Verspätung – dafür aber umso besser! – wird die Webseite von </pasted> bald online gehen. Die Programmierung ist abgeschlossen, es fehlen nur noch ein paar Texte und das Go von Deutschlandradio Kultur. Ende Juli müsste es soweit sein. Sobald die Seite freigeschaltet ist, gibt es hier und auf Twitter und Facebook die passenden Rauchzeichen. Solange kann man sich die Zeit vertreiben mit meinen "10 Thesen zur Zukunft des akustischen Erzählens" und dem "Digitalen Manifest", das ich gemeinsam mit Heiko Martens geschrieben habe. Beide Texte sind gerade in der Funkkorrespondenz erschienen.



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Flughunde, von Marcel Beyer 04.05.2013

Das ist die Chance auf eine verstörende crossmediale Erfahrung: Marcel Beyers Roman "Flughunde" aus dem Jahr 1995 hat Suhrkamp im letzten Monat als Graphic Novel herausgebracht, heute sendet SWR2 das gleichnamige Hörspiel in der Regie von Iris Drögekamp, für das ich einen ziemlich geräuschhaften und unheimlichen Soundtrack basteln durfte. "Flughunde" erzählt die Geschichte des fanatischen Akustikers Hermann Karnau, der eine Landkarte aller menschlichen Lautäußerungen anlegen will und dabei auch nicht vor furchtbaren Experimenten an Menschen zurückschreckt. Sein totalitärer Anspruch an alles Akustische führt ihn in die Nähe von Joseph Goebbels, der Karnau in den letzten Kriegstagen in den Führerbunker ruft, wo er sogar den Mord an den Kindern Goebbels mit seinen Aufzeichnungsgeräten festhält. Hermann Karnau wird von Jens Wawrczeck gespielt, bekannt durch die drei ???, das Ehepaar Goebbels wie im Film "Der Untergang" von Ulrich Matthes und Corinna Kirchhoff. SWR2 sendet das Hörspiel am 5. Mai 2013 um 18:20 Uhr, danach steht das Hörspiel als On-Demand-Stream für eine Woche zum Nachhören zur Verfügung. Eine Compilation von einigen der Sounds, die ich für das Hörspiel gebaut habe, kann man auf Soundcloud hören. » mehr



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Chronostasis im Mannheimer Flughafen 28.03.2013

Am 1. April 2013 wird mein Stück Chronostasis im Rahmen des Jetztmusikfestivals in Mannheim aufgeführt. Die Location ist ungewöhnlich: die Eingangshalle des Mannheimer Flughafens mit Blick auf das Rollfeld wird mit Live Visuals des Künstlers Plong aka Dominik Rinnhofer bespielt. Wer kommt, erhält von mir einen Download Code, um eine überarbeitete Version des Stücks gratis von meiner neuen Bandcamp-Seite herunterladen zu können.

 

 

 

 



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Eolo auf Galaverna 21.03.2013

Meine erste audio-visuelle Arbeit: Eolo entstand aus vielen Zeitrafferaufnahmen, die ich auf der kanarischen Insel La Palma vor mehr als zwei Jahren gemacht habe. Die Wolkenfelder bewegen sich hier über die Kämme der vulkanischen Berge in oft gegensätzlichen Richtungen, was im Zusammenspiel mit dem kargen Kiefernbewuchs und den dunklen Lavaböden zu faszinierenden Lichtspielen führt. Das Video habe ich für das italienische Netlabel Galaverna mit einem Kanon vertont, der durch klangliche Verfremdungen an Windgeräusche erinnert. Die Vocals stammen von Almut Kühne. Den Track gibt es als freien Download auf Galaverna. Das Video kann man sich bei Vimeo herunterladen.

 

Eolo from Andreas Bick on Vimeo. » mehr



Das vernetzte Hörspiel 06.03.2013

Anlässlich des Festivals "Radio Zukunft. Tage der Audiokunst" in der Berliner Akademie der Künste vom 7. bis 10. März 2013 habe ich mir ein paar Gedanken gemacht. Mit dem Festivalleiter Oliver Sturm und dem Autoren Heiko Martens gab es in diesem Winter lange Gespräche über die Zukunft des Hörspiels in der digitalen Welt. Heiko hatte schon im November letzten Jahres seine Ideen in dem Text "Medientransformation - Ein Impuls" sehr wortgewandt zum Ausdruck gebracht. Unter dem Titel "Das vernetzte Hörspiel" habe ich seine Gedanken weitergesponnen und bin auf "10 Thesen zur Zukunft des akustischen Erzählens" gekommen. Darin stelle ich die grundsätzliche Frage, was wir Radiomacher da eigentlich tun, wenn wir Hörspiele, Features oder akustische Kunst produzieren. Ich bin der Meinung, dass wir akustische Erzähler sind. Wenn wir uns so begreifen, müssen wir uns fragen, unter welchen medialen Bedingungen wir unsere Zuhörer erreichen. Da diese Bedingungen sich gerade radikal verändern, sollten wir akustische Erzähler auf diesen Wandel kreativ reagieren. Ohne Wurzeln im Netz zu schlagen werden akustische Erzählungen keine Zukunft haben. Wie dieses vernetzte Hörspiel aussehen wird, beeinflussen wir heute durch unsere künstlerischen Entscheidungen.

Heiko Martens und ich präsentieren einige unserer Ideen am Freitag, den 8. März, um 14:55 Uhr in der Akademie der Künste unter dem Titel "Digitales Manifest". Ob wir wirklich ein brauchbares Manifest zustande bringen, kann ich allerdings noch nicht versprechen... Am Samstag dann um 14:00 Uhr stelle ich gemeinsam mit Ingo Kottkamp, Redakteur beim Deutschlandradio Kultur, mein Feature "Pasted! Wir sind die Zukunft der Musik" vor. Für mich ist das Feature ein Beispiel für transmediales Erzählen, welches eine der möglichen Strategien sein kann, mit der sich Hörspiele und Features im vernetzten medialen Raum des Internets integrieren lassen. Wichtig ist mir auch, dass die Inhalte des Features über ein interaktives Interface in sozialen Netzwerken teilbar sind und verlinkt werden können. Dafür habe ich mit Sebastian Hilger von 7talents einen Webplayer entwickelt, der das Feature navigierbar macht und mit vielen zusätzliche Texten und Hintergrundinformationen unterfüttert. Der Webplayer funktioniert übrigens auch sehr gut auf Tablets, da er in HTML5 programmiert wurde. Online gehen wir mit der Seite www.pasted-radio.de ein paar Tage nach dem Festival in der Akademie, aber das Interface wird schon bei der Präsentation am Samstag zu sehen sein. » mehr



Der Alltag des Herrn Held, von Jan Georg Schütte und Wolfgang Seesko 19.11.2012

Jan Georg Schütte gewann 2011 mit "Altersglühen" den Deutschen Hörspielpreis der ARD. "Der Alltag des Herrn Held" ist sein neuestes Hörspiel um einen Angestellten einer Autofabrik, der von einen Tag auf den anderen äußerst empfindsam auf alltägliche Geräusche reagiert, wodurch sich sein Leben in einen Alptraum verwandelt. Für seinen Arbeitgeber hingegen, der auf der Suche nach dem Klang des zukünftigen Elektromotors ist, erweist sich die Geräuschsensibilität des Herrn Held als ein Glücksfall.

Jan Georg Schütte entwickelt seine Kinofilme und Hörspiele in freien Improvisationen mit den Schauspielern, wodurch eine große Lebendigkeit und Spontaneität entsteht. Für "Der Alltag des Herrn Held" verzichtet er fast gänzlich auf Musik und setzt auf die Umgebungsgeräusche, die sich im Kopf des Herrn Held allmählich zu monströsen Klanggebilden verändern. NDR Info sendet das Hörspiel am 25. November 2012 um 21:05 Uhr. » mehr



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Pasted! Wir sind die Zukunft der Musik 26.10.2012

Das hat eine Menge Energie und Zeit gekostet. Seit einem Jahr habe ich fast ausschließlich an diesem Feature für Deutschlandradio Kultur gearbeitet, zahllose Interviews geführt, jeden Kommentar zum Urheberrecht gelesen, jede Doku im Netz gesehen und mir mit Musikern den Kopf heiß geredet. Jetzt ist das Feature fertig, aber irgendwie auch nicht. Deutschlandradio Kultur hat es am 13. Oktober urgesendet, aber der viel wichtigere Teil des Projektes steht noch aus: das Feature soll ab April 2013 unter www.pasted-radio.de einen permanenten Platz im Netz bekommen und dort weiter wachsen. Es wird einen interaktiven Webplayer geben, den wir unter HTML5 programmieren, sodass auch auf dem Tablet oder dem Smartphone das Feature gehört werden kann. Jeder Abschnitt des Hörspiels wird mit zusätzlichen Texten und Inhalten versehen, kann über soziale Netzwerke geteilt werden und ist verlinkbar. Im Webplayer sind jederzeit die Sprecher und der Aufbau des Featueres zu sehen, um die Orientierung zu erleichtern. Bonusmaterial in der Art von kleinen Minihörspielen werden kontinuierlich hinzugefügt, um auch das für das Feature ungenutzte Material zugänglich zu machen. Denn viele Fragen und Statements haben es wegen der ausufernden Thematik nicht in das Feature geschafft. Im April habe ich das Feature und den Webplayer gemeinsam mit dem Redakteur von Deutschlandradio Kultur, Ingo Kottkamp, in der Berliner Akademie der Künste vorgestellt. Einen Mitschnitt der Präsentation kann man auf der Seite von Litradio nachhören.

Worum geht es eigentlich? Auf den ersten Blick um das Urheberrecht. Aber die Debatte über das Urheberrecht dreht sich im Kern eigentlich um eine viel grundlegendere Frage, nämlich die der Entstehung von Kultur, also woher eigentlich Ideen kommen und welche Kontrolle ein Urheber oder Autor über sein Werk haben darf. Dieser Frage kann man sich über einen Teilaspekt der Urheberrechtsdebatte nähern: der nach den sogenannten transformativen Werken in der Musik. Damit sind Mashups und Remixes gemeint, die sich bestehender Werke bedienen und diese rekombinieren. Oft werden durch transformative Nutzungen die Rechte der Autoren an den ursprünglichen Werken verletzt. Darüber hinaus ist die Produktion von Mashups und Remixen inzwischen so einfach, das jede und jeder selbst zu einem Autor oder Urheber werden kann. Man spricht in diesem Zusammenhang von den Prosumenten. Aber ist diese Prosumentenkultur ein so wichtiger Faktor, dass das Urheberrecht angepasst werden muss? Einige sprechen von einer Scheindebatte. Fakt ist, dass nicht-kommerzielle Mashups und Remixes nur äußerst selten von den Rechteinhabern verfolgt werden. Im Gegenteil: kaum ein Musiker hat etwas dagegen, dass seine Musik geremixt wird. Trotzdem bewegt man sich nach aktuellem Urheberrecht bei jedem Mashup bereits in der Illegalität, sofern man sich nicht die Rechte von allen Urhebern und Leistungsschutzträgern der verwendeten Werke eingeholt hat. Wäre also eine Änderung des Urheberrechts in diesem Fall nicht angebracht? Viele Urheber sind skeptisch, da eine Änderung den wirtschaftlichen Interessen großer IT-Giganten wie Google in die Hände spielen könnte. Neben dem berechtigten Wunsch der Nutzer nach Rechtssicherheit geht es auch um handfeste Machtinteressen, die sich hinter der Frage nach der Rolle des Autors in der digitalen Welt verstecken. Dieses Dilemma lässt sich nicht auflösen und auch das Feature kann keine Lösung anbieten - außer die immense Spannung aufzeigen, die zwischen den Interessen der Nutzer und Urheber, der Prosumenten und Autoren, den Verwertern und der IT-Wirtschaft besteht. » mehr



Premiere von "Tschick" im Hamburger Planetarium 03.10.2011

Das Hörspiel "Tschick" nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf wird am 4. Oktober 2011 im Hamburger Planetarium uraufgeführt. Es lohnt sich: die Story is voller Ironie und Melancholie (ich schrieb darüber bereits...), zwei fantastische Nachwuchs-Schauspieler sind in den Hauptrollen zu hören und der Soundtrack ist eine Mischung aus Comedy Percussion und Indie-Gitarren. Um die skurrilen Situationen und Charaktere zu unterstreichen, konnte ich auf einige ungewöhnliche Instrumente zurückgreifen wie der singenden Säge (gespielt von Katharina Micada), Cuicha, Maultrommel und andere. Ein interessante Hörerlebnis ist also garantiert. Die eigentliche Sendung im Radio folgt dann am 16. Oktober auf NDR Kultur um 21:05 Uhr.



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Tschick, von Wolfgang Herrndorf 18.08.2011

Alter Finne, gerade arbeite ich an der Musik für die Hörspielfassung von Wolfgang Herrndorfs "Tschick", einem der bezaubernsten Romane der letzten Jahre. Maik und Tschick, sein neuer Assi-Russen-Kumpel, fahren mit einem geklauten Lada in die Walachei, sprich in die Untiefen der ostdeutschen Landschaft. Die SZ schrieb: "Randständig, exzentrisch, traumhaft poetisch, magisch, oft unheimlich, noch öfter sehr komisch ist, was die beiden ausgerissenen Jugendlichen sehen und erleben. Sie landen auf Mülldeponien, in den Mondlandschaften der Braunkohlenutzung, mitten in Feldern, in Bergen, bei Seen, in namenlosen Gebieten. Sie bauen gefährliche Unfälle. Sie erleben die Natur mit ihren Farbwechseln, Gewittern, Nächten, Regen und Sonne. Und sie begegnen Menschen, die so schräg und überraschend sind wie die Landschaften, durch die sie kommen." Wolfgang Herrndorf erkrankte schwer, als er an diesem wunderschönen Roman schrieb. Seinem Blog kann man hier folgen. Letzter Eintrag: "Stundenlang über die Steuererklärung nachgedacht. Ich habe keine Angst vor dem Tod, aber ein panische Angst vor der Steuererklärung. Auch vor anderen Kleinigkeiten, die gemacht werden müssen. Die eigentlich nicht gemacht werden müssen, aber die nicht zu machen einen solchen Schritt aus der Richtung des Lebens heraus bedeutet, daß man gleich aufhören könnte. Eine komische Verlagerung findet da statt." Das Hörspiel wird am 16. Oktober auf NDR Kultur urgesendet. » mehr



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Die Haarschublade, von Emmanuelle Pagano 18.08.2011

Die schonungslose Geschichte einer jungen Frau irgendwo in Südfrankreich, die mit 15 Jahren zum ersten Mal schwanger wird und ein behindertes Kind zur Welt bringt. Der genau beobachtete Roman von Emmanuelle Pagano schildert die Härten des Lebens dieser jungen Frau, ihre gewalttätigen Eltern, die Clique, die sie vergewaltigt und das Jugendamt, das ihr das Sorgerecht für ihre Kinder entziehen will. Die Ursendung des Hörspiels mit Julia Hummer in der Hauptrolle ist zu hören im Saarländischen Rundfunk 2 am 25. August 2011 um 18:00 Uhr. » mehr



Landscapes and Soundscapes from Gardens of Mindspace 18.08.2011

 

Diese Woche findet in Berlins "Haus der Kulturen der Welt" das Festival "Über Lebenskunst" statt. Am 19. August wird in diesem Rahmen das ganze Haus bespielt mit der Performance-Nacht "Walden". Ich wurde eingeladen, für den Lounge-Bereich des Festivals im Theatersaal ein Soundscape-Programm zusammenzustellen, in dem Francisco Lopez, Jacob Kirkegaard, Eric La Casa, Yannick Dauby, Chris Watson und einige andere erklingen werden. Den Höhepunkt des Abends wird sicherlich das Live-Set von BJ Nilsen sein, daneben wird es aber auch noch den Film “Sound Aspects of Material Elements” von John Grzenich zu sehen geben sowie Foto- und Filmarbeiten von Andrea Gjestvang, Iveta Vaivode und Arne Maavik. Der Abend beginnt etwa um 21:30 Uhr mit einer Surround Aufführung von meinem Stück "Frost Pattern". Aus dem Programm:


As if to set against the drop in biodiversity, there is a new tendency of revivalism in contemporary art aiming to maintain and update the variety of traditional genres once flourishing around the academic landscape painting. Whether pastoral or georgic, heroic or picturesque, in the context of the current environmental issues the classical landscape genres are regaining their political notion. Reshaped from purely aesthetic categories into practical tools of social activism and politically motivated contemplation, these genres provide their rich art-historical legacy to remind that landscapes are cultural concepts before they are nature. Contemporary art explores landscape as a construct of imagination projected onto wood, water and rock. It is an introspective sightseeing in the social mindspace, where attention is paid not only to the picturesque, but also to conceptual landslides and ideological floods, since the real world ecological crises are firstly due to destructive habits of thought – they are a by‑product of culture.


“Landscapes and Soundscapes from Gardens of Mindspace” is a programme put together of art-works exploring landscape aesthetics in relevance to wider environmental awareness. Built up as an all night long nature trail through pastoral sceneries and ambient soundscapes, the programme for the lounge area of “Walden Night” festival consists of video‑art screenings and slide-shows, a live performance by sound and recording artist BJ Nilsen, and Andreas Bick’s retrospective overview on sound‑art experiments based on field‑recording materials by artists like Jacob Kirkegaard, Francisco Lopez, Eric La Casa, Yannick Dauby, Chris Watson and others.



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Dann sind wir Helden, von Jochen Rausch 10.06.2011

Jugendlicher Größenwahn, Dilettantismus und die Sehnsucht nach einem anderen Leben stehen im Mittelpunkt des Hörspiels "Dann sind wir Helden" von Jochen Rausch, über das die SZ schrieb, es sei "als eine beeindruckend erfundene Zeitzeugen-Revue angelegt. Dazwischen gestreut sind Klangfragmente und Tagebuchnotizen von Jojo, dem Sänger. Das Tagebuch beginnt am 12. Januar 1978 und es endet am 14. September 1979 mit dem bitterbösen Resümee: 'Wir werden nichts hinterlassen. Wir waren Zeitverschwendung.'" An die kurze Karriere und das tragische Ende der Rockband "Die Helden" erinnern sich in Interviews frühere Freunde und Begleiter der Band, gesprochen von Schauspielern und Musikern wie Campino und Judith Holofernes. Unter der Regie von Martin Zylka und mit Jonas Baeck als Jojo in der Hauptrolle entsteht ein intensives Porträt einer Zeit, in der die Hippie-Ära sich schon längst in Selbstgefälligkeit aufgelöst hatte und der kurze Frühling des Punk den Traum von Rebellion und einem anderen Leben noch einmal befeuerte, bevor auch dieser am eigenen Egoismus zerschellte.

 

Das Hörspiel wird gesendet auf WDR3 am Montag, den 13. 6. 2011, um 23:05 Uhr und auf 1LIVE einen Tag später um 23:00 Uhr. Auf den Webpages von WDR3 und 1LIVE kann das Hörspiel für eine Woche nach der Ursendung frei heruntergeladen werden. » mehr



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Nächtelang über dem Fluss, von Sylvia Kabus 21.03.2011

»Ich habe den Glanz des Flusses gesehen im Dunkeln und bin quer durch Ihren Garten gelaufen. Seit ich hierher gezogen bin, wünsche ich mich vom Fluss aus hinauf in die Gärten.« Lou, die Frau aus dem Westen, sucht die Begegnung mit den neuen Nachbarn und ihren Geschichten. Lillie öffnet sich nur zögernd. Die Heimat ist anders geworden. Nachts am Fluss, wo alle feiern, ist sie offen und fremd zugleich. Noch ringt der Bürgermeister um Lösungen für die Asylanten, die hier nicht bleiben wollen. Noch singt die blinde Brit nebenan. Noch wird Zukunft geträumt auf unsicherem Grund und Boden.

 

Ein Hörspiel von Sylvia Kabus mit Maria Hartmann, Ulrike Krumbiegel, Matthias Brenner u. a. Premiere am 17. April im HörTheater im frannz-Club Berlin. » mehr



"Das Haus" gewinnt Deutschen Hörbuchpreis 21.03.2011

Die WDR-Produktion "Das Haus" gewinnt den Deutschen Hörbuchpreis in der Kategorie "Das besondere Hörbuch / beste Bearbeitung". Die Jury schrieb in ihrer Begründung:

Kaum neu bezogen, wankt der feste Wohnsitz: Unter dem Heim wuchert Unheimliches. Danielewskis Kultroman vereint den elementaren Albtraum mit Zitaten von Dante bis Derrida. Raffiniert macht Thomas Böhm aus dem topo- und typografischen Textlabyrinth eine akustische Expedition. Den geballten Horror aus Fragmenten und Fragezeichen verteilt er auf drei Ebenen, die zum interaktiven Zapping locken. Gebannt wird der Hörer zum Abenteurer auf der Jagd nach dem blutroten Faden.

Das Hörbuch erschien im Audio Verlag.

 

 

 



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Die Macht der Warlords von Mogadischu, von Bettina Rühl 20.03.2011

Seit zwanzig Jahren hat Somalia keine funktionierende Regierung mehr, dafür kontrollieren schwer bewaffnete, meist islamistische Milizionäre auf Pick-Ups das Ruinenfeld. Alle internationalen Versuche, das Land zu stabilisieren, waren bisher vergeblich und produzieren häufig sogar neue Probleme: Erst im Sommer 2010 setzten sich an die 1000 - mit deutschem Geld ausgebildete - Polizisten, samt Waffen in den Untergrund ab. Ist Somalia noch zu helfen? Das ARD radiofeature von Bettina Rühl geht dieser Frage auf den Grund.

Die Sendetermine:

 

23.03. / 22:05 Uhr / SWR2

26.03. / 09:05 Uhr / antenne saar

26.03. / 09:05 Uhr / SR 2 KulturRadio

26.03. / 13:05 Uhr / Bayern 2 Plus

26.03. / 13:05 Uhr / Bayern 2

27.03. / 09:05 Uhr / Nordwestradio

27.03. / 11:05 Uhr / WDR5

27.03. / 21:05 Uhr / Bayern 2

27.03. / 21:05 Uhr / Bayern 2 Plus

28.03. / 20:05 Uhr / WDR5


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Die Akte Kleist 13.01.2011

 

Der deutsche Dichter Heinrich von Kleist wird 21. November 1811 erschossen am Wannsee in Berlin aufgefunden, offensichtlich hatte er sich gemeinsam mit Henriette Vogel das Leben genommen. Doch die genauen Umstände des Selbstmordes blieben unklar. Die Dokumentation "Die Akte Kleist" geht dem Leben und rätselhaften Tod Heinrich von Kleists auf den Grund, dessen Werk auch heute noch von großer Bedeutung ist. Auf Arte wird der Film am 28. März ausgestraht, RBB sendet dann anlässlich seines Todestages die Dokumentation in seinem Programm am 21. November 2011. Weitere Informationen hier.

 

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CD-Veröffentlichung von "Fire and Frost Pattern" 07.12.2010

 

Beim deutschen Label Gruenrekorder ist "Fire and Frost Pattern" erschienen, CD und Download erhältlich hier.



Von Bäumen und Geräuschen 22.09.2010

Für die Juli/August-Ausgabe der "Neuen Zeitschrift für Musik" schrieb ich einen Essay mit dem Titel "Von Bäumen und Geräuschen". Der Artikel nimmt die alte Frage "Wenn ein Baum im Wald fällt und niemand ist da, um es zu hören, macht der Baum dann ein Geräusch?" zum Ausgangspunkt einer Reflexion über verschiedene Arten, das Phänomen Klang zu definieren. » mehr



Balalaika Samples 09.09.2010

Ich habe ein paar Balalaika Samples zum Download bereitgestellt im EXS Format von Logic. » mehr



Le Sacre du Printemps Trailer 09.09.2010

Ein Videotrailer zur Tanzchoreografie "Le Sacre du Printemps" von Ismael Ivo ist jetzt online. Und einen Ausschnitt aus meiner Intromusik "Honey Scene" kann man sich nach wie vor auch auf meinem Soundcloud Profil anhören.



4. Staffel von "Der Dicke" 08.09.2010

Anwalt Gregor Ehrenberg, gespielt von Dieter Pfaff, geht im Herbst 2011 in der ARD mit 13 neuen Folgen als "Der Dicke" auf Sendung.



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Le Sacre Du Printemps 27.07.2010

Ismal Ivo wurde vom Paestum Festival in Neapel 2010 mit der Gründung einer Tanzkompanie unter dem Namen "Les Danseurs Napolitains" beauftragt. Im Rahmen eines längeren Workshops wurden im März 14 Tänzer ausgewählt, die alle aus Neapel oder der näheren Umgebung stammen (hier ein Video über den Workshop in Italienisch). Mitte Juni begannen schließlich die Proben für die Choreografie "Le Sacre du Printemps", die am 16. Juni vor den Tempeln von Paestum ihre Premiere feierte und anschließend u. a. auch im Teatro Grande von Pompei aufgeführt wurde. Für die Aufführung musste die etwa halbstündige Musik von Strawinsky um eine Einleitung ergänzt werden, wofür ich zwei längere Musiken geschrieben habe. Für das erste Bild der Choreografie, die Honig-Szene, bedurfte es einer magischen Musik, die sich auf einen Text von Vergil bezieht, der schon in der Georgica den Ort Paestum erwähnte und in einem ganzen Kapitel die Bienen als Vorbild für das menschliche Zusammenleben pries. Eine Passage daraus habe ich für Countertenor und Chor vertont, ein Ausschnitt daraus kann oben als Klangbeispiel gehört werden. Die Countertenor-Stimme wurde von Martin Wölfel gesungen, der weibliche Chor von Almut Kühne. Die zweite Musik, "Insect Invasion", setzt sich aus verschiedenen Insektenrufen und -geräuschen von Grillen, Zikaden, Bienen und andere zusammen, die von Percussion-Instrumenten sowie Cello und Violine begleitet werden. Mit dem Einsatz des "Sacre" beginnen Rosenblätter auf die Bühne zu regnen, das beeindruckende Bühnenbild und die erhabene Kulisse des Ceres-Tempels im Hintergrund können auch in diesem Photostream angeschaut werden. » mehr



A Pot Calling The Kettle Black 29.05.2010

Im März 2010 bat mich das Belgische Internetradio SilenceRadio.org um eine Komposition anlässlich der Neugestaltung und Wiedereröffnung ihrer Webseite. Mich interessierte zu der Zeit vor allem, wie sich Klänge in anderen Klängen spiegeln können und wie die Bedeutungen, auf die Klänge verweisen, sich verschieben, wenn diese Klänge in einen anderen Kontext gestellt werden. Der Titel des Stückes – „A Pot Calling The Kettle Black“ – ist ein altes englisches Sprichwort, das schon von Shakespeare und Cervantes verwendet wurde und bis heute in abgewandelter Form dazu dient, jemanden als heuchlerisch zu bezeichnen. Das Sprichwort lässt sich wie folgt deuten: Ein Topf ist schwarz von Ruß, weil er auf dem offenen Feuer steht, während ein Kessel auf den Kohlen sauber und glänzend bleibt. Der Topf sieht in der spiegelnden Oberfläche des Kessels die Reflektionen seines eigenen verrußten Erscheinungsbilds und beschuldigt den Kessel, schwarz zu sein, obwohl diese Eigenschaft nur auf ihn selbst zutrifft. » mehr



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Fragmente einer Sprache der Liebe 29.05.2010

Das Hörspiel nach diesem wohl bekanntesten Buch von Roland Barthes ist endlich fertig und wird am Freitag, dem 19. März, um 23:05 Uhr auf WDR3 gesendet. Roland Barthes starb vor 30 Jahren an den Folgen eines Autounfalls. "Fragmente einer Sprache der Liebe" ist einer der anspruchsvollsten und geistreichsten Texte zur Philosophie der leidenschaftlichen Liebe, der auch heute noch so aktuell ist wie eh und je. In dieser Hörspielbearbeitung treten Barthes' Kronzeuge für die leidenschaftliche Liebe, Goethe's Werther, und der Liebende aus den "Fragmenten" in einen vielfältigen Dialog. Dank der herausragenden Schauspieler Sebastian Blomberg, Ludwig Trepte und Hannah Herzsprung und der "Wortspenden" der Einwohner Berlins, die zu den Definitionen aus Barthes' Liebesglossar zusammengesetzt wurden, entfaltet sich der rastlose Diskurs der Liebenden. Der Verliebte ist bei Barthes wie auch bei Goethe jemand, der außerhalb der Gesellschaft steht. Er lebt in einer „unwirklichen“ Welt, in einem Wahn, der für ihn zur Wahrheit wird, während er das, was die Leute „Wirklichkeit“ nennen, als Illusion empfindet: „Liebe macht blind: dieses Sprichwort ist falsch. Die Liebe öffnet die Augen weit, sie macht hellseherisch. Was die Welt für „objektiv“ hält, halte ich selbst für eingebildet, und was sie für Narrheit, Illusion, Irrtum hält, halte ich für Wahrheit.“ (Roland Barthes) » mehr



"Das Haus" voted radio play of the month 29.05.2010

Die deutsche Akademie der Darstellenden Künste hat die WDR-Produktion "Das Haus" zum Hörspiel des Monats Dezember 2009 gewählt. In der Begründung der Jury heißt es: "Die drei beteiligten Regisseure und die Komponisten (Andreas Bick, Thom Kubli, Rainer Quade) entwickeln eine akustische Ästhetik für alles, was da lockt und droht. So weit das Ohr reicht, wummert und wimmert, grollt und heult der Horrorstau in der Endlosschleife. Ein Hörspiel für Zapper? Ja, aber nicht nur. Das experimentelle Spiel spiegelt manche existentielle Herausforderung. So wird auch der Hörer zum Abenteurer, der im akustischen Labyrinth nach versprengten Stücken roten Fadens jagt."




26. Jan. 2014: Onno Viets und der Irre vom Kiez

DIe Ausstrahlung des Hörspiels nach dem gleichnamigen Roman von Frank Schulz auf NDR info mit meiner Hörspielmusik. Am 4. Feb. wird das Hörspiel auch im Hamburger Planetarium zu hören sein.

26. Feb. 2014: Pasted! in MDR Figaro und kulturradio vom rbb

Das Feature Pasted! Wir sind die Zukunft der Musik wird am 26. Februar 2014 um 22 Uhr auf MDR Figaro und um 22:04 Uhr auf kulturradio vom rbb gesendet.

24. März 2014: räuber.schuldengenital

Hörspiel von Ewald Palmetshofer um 23.05 Uhr auf WDR3

30. März 2014: Flughunde

Deutschlandradio Kultur sendet um 18:30 Uhr das Hörspiel nach dem gleichnamigen Roman von Marcel Beyer


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